Der Käufer hatte die Wahl zwischen einem manuellen 5-Gang-Getriebe und einen vollautomatischen 4 Stufengetriebe.
Das manuelle Getriebe (GL 76/30 A-5/717.450) entstammte dem 300 E 24 V (W 124.031) und der fünfte Gang war Mercedes untypisch als direkter Gang ausgelegt. Auch das Vollautomatische Getriebe (W 4 A 040/722.358) entstammte diesem Modell, jedoch war der Modulierdruck auf 4.4 bar angehoben worden.
Das Differential wurde durch ein 2.87:1 Differential ersetzt.
Die Bremsanlage wurde den gesteigerten Fahrleistungen angepasst. Die 295 x 22 Bremsscheiben der Vorderachse stammten wie auch das Getriebe aus dem „300 E 24V“, wohingegen die Bremsanlage der Hinterachse 278 x 9 vom „300 TE“ (S 124.090) entnommen wurde.
Die Höchstgeschwindigkeit lag für die damalige Zeit mit 244 km/h (240 km/h Automatikgetriebe) auf einem hohen Niveau. Die Beschleunigung von 0 - 100 km/h absolvierte dieses Modell in 7.7/7.6 Sekunden. Für die ¼ Meile wurden 15.2/15.1 Sekunden, für den stehenden Kilometer 27.7/27.6
Sekunden angegeben. Dies wurde zu einem Preis von ca. 89.500,- DM geboten.
Einen wirklichen Wettbewerber gab es für dieses Fahrzeug nicht. Kaum eine viertürige Limousine erreichte in jenen Tagen 240 km/h Spitzengeschwindigkeit.
In der Zeit seit der Kooperation im Jahre 1990 bis zum Einstellen der Produktion des „190 E 2.6“ im August 1993 wurden ca. 200 Fahrzeuge des Typs „190 E 3.2 AMG“ (W 201.029/M 103.983 3.2) gefertigt.
Diese Entwicklung basierte auf dem Zeitgeist und dem Bekenntnis zum Motorsport, welches Daimler Benz mit den von M 102 Cosworth Motoren angetrieben Tourenwagen im Motorsport abgelegt hatte.
Es wurde auch weiter von privaten Personen gebastelt.
Ein 190E AMG 6.0 gab es auch! Hier einige Bilder von 190er AMG Umbauten!